TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA – “Nightcastle”

Feb 18th, 2011

Band: TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA
Medium / Titel: CD / “Nightcastle”
VÖ: 18.02.2011
Label: BMG / Tonpool

Das TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA veröffentlicht am 18. Februar 2011 mit “Night Castle” ihre bis heute ambitionierteste Rock-Oper.

Nach dem erfolgreichen Debüt von „Night Castle“ in den USA, (das auf #5 der Billboard Charts einstieg und nach acht Wochen Goldstatus erreichte), hat das TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA (TSO) nun den 18. Februar 2011 als europäischen Erscheinungstermin über BMG Rights Management bestätigt.

„Night Castle“ ist bis heute ohne Frage die anspruchsvollste und abenteuerlichste Arbeit des TSO. Die Doppel-CD mit 28 Songs beinhaltet Hard-Rock-Theatralik, klassische Erhabenheit, Opernschönheit und ein Reichtum an Chorälen. „Night Castle“ ist TSOs ultimatives, kreatives Statement, weitreichende und umfassende Erfahrungen in eine packende Story mit zeitgemäßer Botschaft zu packen. Wie bei seinen Vorgängern, sind die Charaktere und die Geschichte genau beschrieben und mit der Klanglandschaft verwoben und vermitteln so bis zur letzten überraschenden Wendung am Ende ein breites Spektrum von Emotionen.

„Ich habe immer daran geglaubt, dass Musik die Kraft hat zu Vermitteln“ erklärt O’Neill. „Das ursprüngliche Konzept des TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA war es, Musik mit größtmöglicher emotionaler Wirkung zu erzeugen. Wir versuchen immer Melodien zu schreiben, die so ansteckend sind, dass sie keine Lyrik brauchen – und Lyrik, die so poetisch und einschneidend ist, dass sie in Gedichtbüchern stehen könnte, aber hört man beides zusammen, entsteht  ein Gemisch, bei dem die Summe der Einzelteile größer als das Ganze ist und man sich keine Trennung vorstellen kann.“

„Ich will immer einen Weg finden, die Musik durch tiefe emotionale Einwirkungen ansprechender zu gestalten!“

„Night Castle“ mischt O’Neills hohe musikalische Ambitionen mit seinem leidenschaftlichen Interesse an Geschichte. Es ist eine Erzählung, die mit einer zufälligen Begegnung zwischen einem 7-jährigen Mädchen und einem geheimnisvollen Fremden aus New York City an einem Strand in Kalifornien beginnt. Eine Geschichte, die sich durch Hell und Dunkel, Tugend und Angst schlängelt – und deren Details am Besten durch das Hören des Albums selbst offenbart werden.

„Es dreht sich alles um Erlösung und wie auch gute Menschen Fehler in ihrem Leben machen können, und es niemals zu spät ist, diese zu ändern,“ erklärt O’Neill. „Es ist ein Album über Gut und Böse und über die Möglichkeiten im Leben zwischen diesen zu wählen. Als ich ein Kind war, glaubte ich jeder Mensch ist von Grund auf gut und wenn er die Möglichkeit hat, tut er immer das Richtige. Dann wirst du älter und du denkst „Wow, da gibt es ja Menschen, die wirklich richtig schlechte Dinge tun.“ Aber es gibt immer noch die Überzeugung, dass das Gute am Ende immer siegt, dass der Lebensweg nicht vorbestimmt ist und man immer wählen kann. Und das gibt uns Hoffnung!“

Natürlich gab es im Labor viel Hilfe. Für „Night Castle“ sammelte O’Neill seinen Kern von Alchemisten – Jon Oliva, Bob Kinkel, Al Pitrelli und sein Entwicklungsgenie Dave Wittman – zusammen mit getreuen Anhängern von TSO wie: Gitarrist Chris Caffery, Alex Skolnick, Angus Clark und Bassist Johnny Lee Middleton; Keyboarder Jane Mangini und Derek Wieland; Drummer Jeff Plate und John O. Reilly; und eine Flotte Sänger inklusive Solos von Rob Evan, Jay Pierce, Tom Hockenberry, Jennifer Cella, Alexa Goddard, Valentina Porter und Jeff Scott Soto (von Journey and Yngwie Malmsteen).

Währenddessen beinhaltet das 68-seitige Booklet von „Night Castle“ Kunstwerke von Greg Hildebrandt, der, wie O’Neill anmerkt, „genauso ein Mitglied des Trans-Siberian Orchestras darstellt, wie jeder Musiker auch.“

„Night Castle“ geht auch über die Oper hinaus und liefert Fans fünf „Bonus Tracks“, die „eine Hommage an Dinge sind, die uns beeinflusst haben“, so O’Neill. Das beinhaltet eine Darbietung von Emerson, Lake & Palmer’s „Nutrocker“ mit Gast Greg Lake am Bass, eine Aufbereitung von Carl Orff’s 1930er Komposition „Carmina Burana“ und „Child of the Night“, die Goddard darbietet – der , wie  O’Neill kommentiert, sich selbstlos anbot den Gesang bei „Night Enchanted“ mit Valentina Porter zusammen zu verwirklichen, einfach weil die Kombination von beiden Stimmen zusammen stärker ist als deren einzelne alleine.
„Das war soviel vom Geist des TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA,“ erklärt O’Neill. „Das ist eine Gruppe – eine große Gruppe – von sehr kreativen und talentierten Menschen, welche die beste Arbeit machen wollen. Damit sind Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.“

Die europäische Version umfasst noch zwei exklusive Live-Tracks, „Requiem (Live 2010)“ und „Toccata – Carpimus Noctem (Live 2010)“, beide auf der jüngsten „Beethoven’s Last Night“ US-Tour im Verizon Theatre in Grand Prairie, Texas, aufgenommen.

Tags: