Jean Paul Rena & Terrawheel – “Can’t Be Satisfied”

Jun 8th, 2007

Band: Jean Paul Rena & Terrawheel
Medium / Titel: CD / Can’t Be Satisfied
VÖ: 08.06.2007
Label: Corazong / Soulfood

Sowohl als Sänger als auch als Instrumentalist hat Jean-Paul Rena sich seit dem Erfolg seines ersten Corazong-Albums “Introducing…” gewaltig weiterentwickelt. Seine neue Produktion “Can’t Be Satisfied” ist fertig zur Veröffentlichung im Juni 2007.  Es ist ursprünglich, rau, roh, gradlinig, unkompliziert, primitiv, wurzelhaft,  ehrlich und voller urwüchsiger Kraft. Man muss seine Knochen einfach bewegen zu dieser Musik, man kann nicht stillsitzen, man kann dem Drang, mitzusingen (bzw. mitzugrölen) schlicht nicht widerstehen. Am liebsten möchte man die Lautstärke “volle Pulle” aufdrehen, in der Bude rumtanzen und die “Luft”-Gitarre bearbeiten, bis die Saiten zerspringen – Rock ‘n’ Roll, Boogie & Woogie, bis die Hölle in Flammen steht!

Jean-Paul Rena: Ein weiteres Glied in der “Crazy Mississippi White-Boy Chain of Music”-Kette, die bis zu Elvis Presley und Jimmie Rodgers zurückreicht  – die lange Tradition weisser Musiker, die schwarze Musik machen und starken Einfluss auf beide Seiten derselben Kultur ausüben. Ein weisser Boogieman, in eine Familie von Künstlern hineingeboren: Der Vater z.B. ist ein moderner Maler…

Ein Brocken von einem Mann aus Den Haag, über 2 Meter groß, 250 Pfund Lebendgewicht, mit Händen wie T-bone Steaks, und er macht eine Musik, die klingt wie das, was aus den vergammelten, rückwärts verkabelten Steinzeit-Lautsprechern einer Kneipe im Norden von Mississippi dröhnt. Dieses echte Urvieh, geboren und aufgewachsen an der holländischen Westküste, hat den Norden von Mississippi noch nicht mal aus der Ferne gesehen, aber genau da wird man seine Stimme und seine böse Gitarre als eine der ihren erkennen, da ist er zuhause, im Greater Mississippi Delta, in Hopson’s Plantation, dem Shack-Up Inn, dem Club Ground Zero. Und wenn Jean-Paul, dieser Steinzeit-Urmensch, einmal (was vorkommt) sich von seinem Delta-Blues entfernt, um andere Gegenden der musikalischen Landschaft zu erforschen, dann braucht es nicht lange, und er ist schnell wieder da, wo er hingehört, da, wo’s wirklich losgeht, beim Blues, beim Rock ‘n Roll.

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