ELA – Make My Day

Feb 18th, 2009

Mensch, was ist mit ELA passiert? Kaum hat sie sich einen Gitarristen, mit einem sehr bekannten Nachnamen, für eine Hard Rock Version eines Songs der letzten Scheibe “Passion” (2008) gekrallt, schon kommen alle neuen Tracks viel härter daher. Sie hat die Emotionen und Ausdruckskraft einer Lita Ford zu ihren besten Zeiten – aber einen deutlich größeren Stimmumfang. Und dank der Weiterentwicklung auf “Out of Time” (EP 2008) kann man diesen nun auch wirklich genießen.

Mit “Make My Day” bringt ELA im April ihr zweites Album an den Start, welches mit vielseitigen, facettenreichen und teilweise auch mal rammsteinartigen Gitarrenriffs bestückt wurde. Songs wie “Right For The Devil”, “I Don`t Mind” und “Who” überzeugen mit klassischen Rock-Instrumentalisierungen, die sehr zeitgemäß in einem topmodernen Soundgewand daherkommen. Die attraktive Karlsruherin beweist uns dies auch mit ihrer Version von “Queen of the Deep”, im Original ein Song der britischen Hardrockband UFO. Anders als im Original lebt bei ELA der Song allerdings nicht von der Gitarre, sondern von ihrer Stimme.

Aus der jungen, doch zu Anfang ihrer Solokarriere 2007 in allen Belangen noch etwas juvenil wirkenden Sängerin ist eine deutlich gereifte und beachtenswerte Frontfrau geworden, die im Interview am Ende auch ganz klar ihr Bestreben, im Musikbiz durchstarten zu wollen, artikuliert. Ganz schön selbstbewusst, diese Dame!

“Make My Day“ wird am 24.04.2009 über NoCut erscheinen.

www.ela4you.com

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